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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein in Ludwigshafen gehören.

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Samstag, 25. Mai 2019

Heute ist noch eine Nachtschicht angesagt

Mit unermüdlichem Elan sind die Albertiner auch heute im Einsatz gewesen und noch immer geht’s weiter, denn eine Nachtschicht ist angesagt. Nach den größten Rodungsarbeiten – der bereitgestellte große Container ist schon fast voll – hatte die Gruppe von sich aus die Idee, einen Platten-Weg durch den Garten anzulegen, damit auch die Rollstuhlfahrer dort gut hineinfahren können und ihn nicht nur von der Terrasse aus betrachten müssen. Die IBF (Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde) ist begeistert; dass so viel in diesen drei Tagen gehen könnte, hätten sie sich ja gar nicht träumen lassen. Wie praktisch, dass ein Kolpingsmitglied Schotter und Platten nach der eigenen Gartenumgestaltung noch nicht entsorgt hatte, da es dafür viel zu schade war. Beides kam jetzt wie gerufen, wurde per Anhänger aus Edigheim geholt und bekommt ein zweites Leben.

Auch um neue Pflanzen haben sich die Albertiner gekümmert und erstmal einen Suchaufruf über die 72-Stunden-Aktion-Vernetzung gestartet. Und siehe da – in Friesenheim fand sich eine Familie, die ihren Garten umgestalten wird und den Kindern und Jugendlichen erlaubte, alles auszugraben und mitzunehmen, was sie wollten. Umgehend gab’s anschließend die Zusage von einem Pfarreimitglied, für den Transport den VW-Bus zu leihen; schön, dass sich immer Wege und Möglichkeiten finden.

Am Abend kurz vor 20.00 Uhr dann die nächste Überraschung an der Baumarkt-Kasse. Gekauft werden sollten Trockenbauprofile für die Terrassendach-Unterstützung; sie lagen schon auf dem Kassenband und die Kassiererin war bereits am Scannen. Da spricht der Mann hintendran, offenbar mit südosteuropäischem Hintergrund, die Albertiner an – er habe ein ganzes Bündel dieser Profile bei sich zuhause herumliegen und brauche sie nicht mehr; wenn sie wollten, könnten sie die haben. Sie seien sogar noch länger, was noch besser war; im Baumarkt waren keine längeren zu finden gewesen. Er wohne in Friesenheim und die Albertiner könnten sie direkt holen kommen. Etwas frustriert war dann nur die Kassiererin, als sie erfuhr, dass das Baumarkt-Geschäft soeben geplatzt war... Für die Albertiner war’s einfach nur schön, wie da einer gerade zum Engel aus heiterem Himmel für sie geworden war, obwohl er von der 72-Stunden-Aktion noch überhaupt nichts gehört hatte.

Eine Mitarbeiterin der IBF, die anfangs etwas skeptisch war ob der Horde Kinder und Jugendlicher, die in den Garten einfielen, ist mittlerweile so begeistert, dass sie heute extra mit ihrer ganzen Familie und ganz viel Eis für alle vorbeikam. Und auch ein Vater einer Pfadfinderin schaffte heute mit. Da er die Aktion einfach so klasse findet, hielt es ihn am Samstag nicht zuhause. Das ist überhaupt schön – zwei komplette Familien mit noch jungen Kindern nehmen an der Aktion teil, aber auch ehemalige Pfarrjugendliche, heute Studenten, die schon vor fünf Jahren dabei waren und auch diesmal extra wieder gekommen sind.

Morgen um 13.30 Uhr gibt es dann ein gemeinsames Fest von Albertinern und IBF – und zu feiern wird es einiges geben: ein neu gestaltetes Gartengelände für die behinderten Menschen und ihre Freunde, aber auch die Freude darüber, helfen zu können und geholfen zu bekommen und sich dabei begegnet zu sein.

IBF und Albertiner laden die Eltern aller beteiligten Kinder und Jugendlichen, aber auch weitere interessierte Pfarreimitglieder sehr herzlich dazu ein!

Zu weiteren Bildern geht's hier.

Zum Artikel vom 24.05. geht's hier.

Zur Albertiner-Seite der 72-Stunden-Aktion geht's hier.

 

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