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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Edith Stein in Ludwigshafen gehören.

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Samstag, 19. Oktober 2019

Der Ökumenische Tanzkreis unterwegs im Frankenland

Vom 15. – 20.09.2019 ging der Ökumenische Tanzkreis Edigheim wieder auf Reisen. Das Ziel der 50 Teilnehmer war die Katholische Landvolkshochschule Feuerstein, Ebermannstadt, im Frankenland. In Veitshöchheim, der ersten Station unserer Reise, luden der Rokoko-Garten des Schlosses der Würzburger Fürstbischöfe mit zahlreichen heiteren Steinfiguren und Laubengängen sowie die Mainpromenade zum Flanieren ein. Am Nachmittag erreichten wir den 500m hohen „Berg“ Feuerstein und unsere Unterkunft, umgeben von Wald.

Montags, nach einem beschwingten Tanzvormittag, besichtigten wir Schloss Weißenstein in Pommersfelden, erbaut unter Lothar Franz von Schönborn, dem Bamberger Fürstbischof und Kurfürst von Mainz, zwischen 1711 und 1718 als Sommerresidenz, ein Glanzstück des fränkischen Barock mit beeindruckender Architektur und Inneneinrichtung.
In Forchheim, dem Tor zur Fränkischen Schweiz, gefielen uns die malerischen Fachwerkgebäude und die gemütliche Atmosphäre – einfach jedes „Eckla“ liebenswert.

Am nächsten Tag starteten wir in die Frankenmetropole Nürnberg. Von der imposanten Kaiserburg ging es hinunter zum Stadtrundgang. Wir bewunderten die authentisch restaurierte Altstadt, die während des 2. Weltkriegs fast vollständig zerstört wurde, das Dürer-Haus und Kirchen mit wertvollen Kunstschätzen. Aber auch Lebkuchen und Bratwurst wollten wir nicht auslassen.

Mittwochs stand das „fränkische Rom“ (7 Hügel), Unesco Weltkulturerbe, Bischofs-, Universitäts- und Bierstadt – Bamberg – auf dem Programm: die engen, lebhaften Gassen der Altstadt, Rathaus, Alte Hofhaltung, Michaelsberg und vor allem der beeindruckende Dom (Basilica Minor). Hier ist besonders hervorzuheben das marmorne Kaisergrab des heiliggesprochenen Kaiserpaars Heinrich II. und Kunigunde aus der Werkstatt des Bildhauers Tilman Riemenschneider sowie der Bamberger Reiter. Herzlichen Dank an Klaus für die detaillierten Dom-Informationen. Eine entspannte Schifffahrt, vorbei an der Fischersiedlung „Klein-Venedig“, rundete den Tag ab.

Zu einer Fahrt durch das romantische Wiesent-Tal starteten wir am Donnerstag. Vorbei an schroffen Felsen und alten Burgen fuhren wir zur Besichtigung der Wallfahrtskirche Gößweinstein, weiter durch Tüchersfeld und Pottenstein zum Walberla (Ehrenbürg), bekannt als magischer Kraftort mit seltener Vegetation. Und siehe da, fast alle Teilnehmer erklommen bei strahlendem Sonnenschein den Gipfel und waren begeistert vom traumhaften Rundumblick. In einem gemütlichen Biergarten probierten wir das fränkische Bier und kleine Schmankerl.

Letzte Station auf der Heimreise war Ansbach. Wir schlenderten durch den idyllischen Hofgarten, vorbei an der markgräflichen Residenz zur Altstadt mit Gumbertuskirche und Teilen der alten Stadtmauer.
Die gemeinsame Reise ging zu Ende. Jeden Morgen wurden wir traditionsgemäß eingestimmt mit einem Zuspruch zum Tag von Alois. Die Abende klangen aus mit Tanz und Freude in der Gemeinschaft. Wir waren dankbar für sonnige Tage, bestens versorgt in einem gastlichen Haus im Grünen.

Renate Pfaff und Ute Leuck

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